26. Februar 2010



Ursprünglich wurde Wolfenstein:Enemy Territory als kommerzielles Spiel entwickelt, dann aber als Freeware veröffentlicht. In einem an den 2. Weltkrieg angelehnten Szenario kämpfen die Allierten gegen die Deutschen. Fünf Charakterklassen sind wählbar, um das gegnerische Team zu schlagen ist aber vor allem gute Teamarbeit nötig.
Entwickler: Splash Damage
Vorgestellte Version: 2.60b
Genre: Mehrspieler-Shooter
Lizenz: Freeware
Sprache: Deutsch | Englisch
Betriebssystem: Windows | OS X | Linux
Spielerzahl: Einzelspieler | Mehrspieler
Downloadgröße: 257 MB
Es ist Krieg!
Auf den abwechslungsreichen Karten übernimmt jeweils ein Team die Rolle des Angreifers und eins die Rolle des Verteidigers. Die Ziele des Angreifers variieren von Karte zu Karte. Mal müssen sie etwas bestimmtes zerstören, mal etwas stehlen oder auch einen Panzer eskortieren. Das verteidigende Team muss dabei verhindern, dass die Angreifer ihr Ziel erreichen.
Charakterklassen
Vor jedem Eintritt ins Spiel kann eine der fünf verschiedenen Klassen gewählt werden. Die Zusammenarbeit der einzelnen Klassen im Team ist für den Erfolg von großer Bedeutung.
Der Soldier kann als Einziger schwere Waffen wie den Flammenwerfer oder den Mörser benutzen. Als Medic kann man Heilpakete verteilen und gefallene Soldaten wiederbeleben, außerdem regeneriert man automatisch Lebenspunkte. Der Engineer kann Dinge reparieren und bauen, kann außerdem noch Dynamit und Landminen verwenden und entschärfen. Die Field Ops-Klasse kann Munition verteilen und Artillerie- oder Luftschläge anfordern. Die letzte Klasse, Covert Ops, verfügt über Scharfschützengewehre und schallgedämpfte Waffen, kann außerdem die Uniformen gefallener Gegner anziehen und so die gegnerischen Reihen infiltrieren.
Erfahrung
Während des Spiels kann man Erfahrung sammeln. Durch diese können stufenweise zwei allgemeine und eine klassenspezifische Fähigkeit verbessert werden. Je nach Server kann das Erfahrungssytem auch ausgeschaltet sein, außerdem legt der Server fest, wie lange die gewonnene Erfahrung erhalten bleibt.
Karten
Das ursprüngliche Spiel enthält zwar nur sechs Karten, die Community hat aber zahllose zusätzliche, abwechslungsreiche Karten entwickelt. Tritt man einem Server bei, werden fehlende Karten oder Spielinhalte automatisch runtergeladen. Hier ist eine schnelle Internetverbindung von Vorteil. Die Karten können in vier verschiedenen Spielmodi gespielt werden. Im Campaign Mode wird eine bestimmte Abfolge an Karten gespielt und die gewonnene Erfahrung jeweils in die nächste Karte übertragen. Im Objective Mode werden einzelne Karten gespielt, die Erfahrung wird nach jeder Karte wieder zurückgesetzt. Stopwatch Mode misst die Zeit, die das angreifende Team braucht, um das Ziel zu erfüllen. Dann werden die Teams getauscht, die Karte bleibt. Das nun angreifende Team muss versuchen, die vorher aufgestellte Zeit zu unterbieten. Im letzten Spielmodus - Last Man Standing - wird gekämpft, bis ein Team komplett vernichtet ist. Tote Spieler steigen nicht wieder ins Spiel ein, sondern müssen warten, bis die Runde vorbei ist.



Alien Arena ist ein typischer Mehrspieler-Shooter ähnlich wie Quake oder Unreal Tournament. Auf einer sehr großen Anzahl an Karten und in verschiedenen Spielmodi gilt vor allem eins: ballern was das Zeug hält. Die Spielwelt und die acht vorhandenen Waffen sind dabei in einem Science Fiction-Stil gehalten.



Toribash ist sehr innovatives Beat'em Up. Hier kämpfen die Konrahenten rundenweise gegeneinander - gesteuert werden kann die Figur nur indem verschiedene Körperpartieen angespannt oder entspannt werden. Die Steuerung ist anfangs ein wenig verwirrend und ungewohnt, aber leicht zu erlernen und ermöglicht den Spielfiguren zahlreiche Moves.